Filinia grandis Koste & Shiel, 1980 ist ein mikroskopisch kleines Rädertier (Rotifera) aus der Klasse Eurotatoria und der Familie Trochosphaeridae, eingeordnet in die Ordnung Flosculariaceae.
Wie alle Vertreter der Gattung Filinia lebt das Tier als Teil des Zooplanktons in Süßgewässern, wo es mit bloßem Auge kaum wahrzunehmen ist. Zu Erhaltungszustand, Bestandsgröße oder Verbreitungsschwerpunkten liegen kaum belastbare Angaben vor.
Gerade weil solche Kleinstlebewesen im Verborgenen leben, bleibt vieles über ihre Biologie noch wenig dokumentiert – ein Umstand, der Filinia grandis zu einem Beispiel für die vielen wenig erforschten Organismen im aquatischen Mikrokosmos macht.
Verbreitung und Lebensraum
Nachweise von Filinia grandis stammen aus Beobachtungsdaten, die als reine Anwesenheitsnachweise zu verstehen sind und weder Rückschlüsse auf die Häufigkeit noch auf das vollständige Verbreitungsgebiet der Art zulassen.
Die verfügbaren monatlichen Beobachtungsdaten zeigen nur einen einzigen erfassten Nachweis, und zwar im August. Aus einem so geringen Datenumfang lässt sich keine verlässliche saisonale Aktivitätsmuster ableiten; der Einzelfund deutet lediglich darauf hin, dass die Art zu dieser Jahreszeit zumindest an einem Ort nachgewiesen wurde.
Über die konkreten Lebensraumansprüche – etwa bevorzugte Gewässertypen, Temperatur- oder Nährstoffbereiche – liegen keine gesicherten Angaben vor.

Kulturelle Bedeutung
Für Filinia grandis selbst sind keine mythologischen, künstlerischen oder sonstigen kulturellen Bezüge belegt. Als mikroskopisch kleines Rädertier des Süßwasserplanktons spielt die Art in der Kulturgeschichte oder im menschlichen Gebrauch keine dokumentierte Rolle.

