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Schneeball-Ahorn

Acer opalus

Nicht gefährdet

Der Schneeball-Ahorn, Acer opalus, ist ein Baum aus der Familie der Seifenbaumgewächse. Er wächst in den Hügeln und Gebirgen Südeuropas, von der Balkanhalbinsel über Italien bis nach Spanien. Nach Norden reicht sein Vorkommen bis zum südwestlichen Zipfel Deutschlands, außerdem kommt er im Nordwesten Afrikas in Algerien vor.

Die Art ist ein mittelgroßer Laubbaum. Die Internationale Naturschutzunion IUCN stuft sie als nicht gefährdet ein. Der Baum ist vor allem für seine Lebensweise auf Kalkstandorten interessant, denn er besiedelt dort Flächen, die vielen anderen Bäumen zu karg sind.

Identifikation und Erscheinungsbild

Das wichtigste Erkennungsmerkmal sind die glänzend grünen, handförmig gelappten Blätter mit stumpfen Zähnen. Die Blätter sind 7 bis 13 Zentimeter lang und 5 bis 16 Zentimeter breit. Im Herbst färben sie sich gelb.

Die Rinde ist grau bis rötlich gefärbt und löst sich in quadratischen Platten ab. Die kleinen gelben Blüten öffnen sich, bevor die Blätter austreiben.

Die Früchte sind paarige Flügelfrüchte. Jeder Same ist bis zu 1 Zentimeter dick und trägt einen Flügel von 1,5 bis 2,5 Zentimetern Länge.

Verbreitung und Lebensraum

Der Schneeball-Ahorn kommt in Südeuropa vor, vom Balkan über Italien, Frankreich, Spanien und die Schweiz bis nach Deutschland. Außerdem gibt es Vorkommen auf Korsika, Sizilien und den Balearen, im Nordwesten Afrikas und im Kaukasusraum.

Die Art wächst vom Meeresspiegel bis in Höhen von 2100 Metern über dem Meer. Sie bildet kleine, reine Bestände oder wächst gemischt mit anderen Laubbäumen wie Eichen, Mehlbeeren und weiteren Ahornarten.

Besonders gern wächst der Baum auf Kalkböden. Er besiedelt steinige Untergründe ebenso wie gut entwickelte Böden.

Karte der dokumentierten Nachweise von Acer opalus
Wo die Art nachgewiesen wurde · GBIF
9.725
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Monatliche Vorkommenszahlen · GBIF

Wachstum und Wuchsform

Der Schneeball-Ahorn ist ein Baum. Er kann bis zu 20 Meter hoch werden und besitzt einen Stamm, der bis zu einem Meter dick werden kann.

Ökologie und Wechselbeziehungen

Zu den Tieren, die sich vom Schneeball-Ahorn ernähren, gehören vor allem Vögel, darunter der Birkenzeisig, die Feldlerche und das Steinhuhn. Auch Wasservögel wie die Stockente und die Graugans nutzen den Baum. Außerdem fressen Rüsselkäfer an seinen Pflanzenteilen.

Zu den Blütenbesuchern zählen vor allem Wildbienen und Hummeln, etwa die Erdhummel und die Mauerbiene. Auch Florfliegen und Marienkäfer finden sich an seinen Blüten.

Nutzung und Bedeutung für den Menschen

Der Schneeball-Ahorn ist in seinem Verbreitungsgebiet ein bekannter Laubbaum, der Landschaften im Mittelmeerraum und in den Gebirgen Südeuropas prägt.

Wissenswertes

Die Rinde des Schneeball-Ahorns ist grau bis rötlich und löst sich in quadratischen Platten ab.

Nicht gefährdet

Fotos

Fotos von via iNaturalist, licensed under CC0 1.0., by Vasileia Sef via iNaturalist, licensed under CC BY 4.0., by Lídia Carrera via iNaturalist, licensed under CC BY 4.0., by Patrick Delhalt via iNaturalist, licensed under CC BY 4.0., by Yves Bas via iNaturalist, licensed under CC BY 4.0., by mycoroco via iNaturalist, licensed under CC BY 4.0., by Leonardo Rapisarda via iNaturalist, licensed under CC BY 4.0., by Louis Aureglia via iNaturalist, licensed under CC BY 4.0., by frangp via iNaturalist, licensed under CC BY 4.0., by Clément Maouche via iNaturalist, licensed under CC BY 4.0., by yellowplant via iNaturalist, licensed under CC BY 4.0., by Moe Meikle via iNaturalist, licensed under CC BY 4.0., by Tom W via iNaturalist, licensed under CC BY 4.0. und by Anis Dris via iNaturalist, licensed under CC BY 4.0., mit Namensnennung bei jedem Bild.

Ökologie und Klassifikation

Wuchsform

  • Baum

Klassifikation

Stamm
Tracheophyta
Klasse
Magnoliopsida
Ordnung
Sapindales
Familie
Sapindaceae
Gattung
Acer
Art
Acer opalus

Quellen

  1. GBIF Species names and classification
  2. iNaturalist Photos
  3. Wikidata Common names and conservation status
  4. Wikipedia Summary extract
  5. Plants of the World Online Native range, life form and climate (WCVP)
  6. GloBI What it eats, what eats it, parasites and pollinators
  7. trophiCH