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Steinadler

Aquila chrysaetos

LCNicht gefährdet
Ein ausgewachsener Steinadler mit dunkelbraunem Gefieder, goldbraun schimmerndem Nacken und hellen Beinfedern, sitzend auf einem Felsen mit leicht geöffneten SchwingenFoto: via iNaturalist, licensed under CC0 1.0., CC0

Messwerte

Gewicht
3–3 kg
Lebensdauer
≤ 48 Jahre
Klassifikation
Stamm
Chordata
Klasse
Aves
Ordnung
Accipitriformes
Familie
Accipitridae
Gattung
Aquila
Art
Aquila chrysaetos

Der Steinadler (Aquila chrysaetos) ist die am weitesten verbreitete Adlerart der Welt und bewohnt Lebensräume von der arktischen Tundra bis zu den Gebirgen Nordafrikas. Als einer der bekanntesten Greifvögel der Nordhalbkugel gehört er zur Familie der Habichtartigen (Accipitridae) und wird von der IUCN als „nicht gefährdet" eingestuft.

Mit seiner Kombination aus Wendigkeit, Geschwindigkeit und kräftigen, scharfkralligen Fängen erbeutet er vor allem Hasen, Kaninchen, Murmeltiere und andere Nagetiere. Jungvögel unterscheiden sich deutlich von den Altvögeln: Sie tragen weiße Zeichnungen am Schwanz und oft auch an den Flügeln, die mit zunehmendem Alter verschwinden – ein Merkmal, das Beobachtern hilft, das Alter eines Steinadlers auf einen Blick zu bestimmen.

Identifikation und Erscheinungsbild

Das auffälligste Merkmal des Steinadlers ist sein überwiegend dunkelbraunes Gefieder mit einem golden schimmernden Nacken und Oberkopf, der der Art ihren Namen gibt. Anders als bei anderen Vertretern der Gattung Aquila ist die Beinbefiederung an den Läufen auffallend hell – sie reicht von hellgoldenem bis fast weißem Ton. Der Schnabel ist an der Spitze dunkel und hellt sich zur helleren Hornfarbe hin auf, Wachshaut und die nackten Fußpartien sind gelb. Manche ausgewachsenen Vögel, vor allem in Nordamerika, tragen zusätzlich weiße „Schulterflecken" auf den Schulterfedern.

Der Steinadler zählt zu den größten Greifvögeln der Nordhalbkugel: Die Körperlänge beträgt 66 bis 102 Zentimeter, die Flügelspannweite reicht von 1,8 bis 2,34 Metern – der fünfthöchste Wert unter allen lebenden Adlerarten. Die Flügellänge liegt zwischen 52 und 72 Zentimetern, der Schwanz misst 26,5 bis 38 Zentimeter und der Lauf 9,4 bis 12,2 Zentimeter. Die Hinterkralle, mit der die Beute getötet wird, kann bis zu 6,34 Zentimeter lang werden – etwa einen Zentimeter mehr als beim Weißkopfseeadler.

Wie bei vielen Greifvögeln sind die Weibchen deutlich größer und schwerer als die Männchen, wobei der Unterschied je nach Unterart variiert. Bei der großen Unterart A. c. daphanea aus dem Himalaya wiegen Männchen im Schnitt 4,05 Kilogramm, Weibchen dagegen 6,35 Kilogramm – ein Unterschied von fast 40 Prozent. Bei der kleinsten Unterart, dem japanischen Steinadler (A. c. japonica), fällt der Größenunterschied mit etwa 26 Prozent geringer aus: Männchen wiegen rund 2,5 Kilogramm, Weibchen 3,25 Kilogramm. Über die gesamte Art gemittelt liegen Männchen bei etwa 3,6 und Weibchen bei etwa 5,1 Kilogramm.

Jungvögel lassen sich gut von Altvögeln unterscheiden: Sie wirken insgesamt dunkler, fast schwarz auf dem Rücken, und tragen auf den unteren zwei Dritteln des Schwanzes ein reinweißes Feld, das in ein breites schwarzes Endband übergeht. Häufig zeigen sie zusätzlich variable weiße, halbmondförmige Flecken an der Flügelbasis. Dieser weiße Anteil im Gefieder ist im ersten Lebensjahr am stärksten ausgeprägt und nimmt mit jeder Mauser ab, bis adulte Vögel ihn ganz verloren haben.

Verbreitung und Lebensraum

Der Steinadler besiedelt die gesamte Nordhalbkugel und bewohnt offene bis halboffene Landschaften von Meereshöhe bis in Höhenlagen von 3600 Metern. In Europa konzentriert sich das Vorkommen heute weitgehend auf große Gebirgszüge wie die Pyrenäen, die Alpen, die Karpaten und den Kaukasus, wo die Art nahe der Baumgrenze brütet und darüber liegende alpine Weiden und Heiden zur Jagd nutzt. In Schottland, Irland und Skandinavien lebt er in bergigem, ozeanisch geprägtem Gelände mit Grasland, Hochmooren und subarktischen Heiden. Im arktischen Randbereich Eurasiens, von der Kola-Halbinsel bis Anadyr in Ostsibirien, brütet er am Übergang von Taiga und Tundra und jagt über der angrenzenden Arktisheide.

Weiter südlich, rund ums Mittelmeer, von der Iberischen Halbinsel und dem Atlasgebirge Marokkos bis nach Griechenland, in die Türkei und den Irak, besiedelt der Steinadler niedrigere Gebirgslagen mit mediterraner Macchia. Von der Türkei und dem südlichen Kaspischen Meer bis zu den Ausläufern des Hindukusch in Afghanistan bewohnt er trockene, kontinental geprägte Gebirgssteppen. In Zentralasien, vom Altai und Pamir bis nach Tibet und ins chinesische Tienschan-Gebirge, lebt er häufig oberhalb von 2500 Metern in Geröllfeldern und jagt in angrenzenden Almwiesen.

Als Brutplätze bevorzugt der Steinadler geschützte Felsvorsprünge an abgelegenen Klippen, gerne mit Blick auf offenes Grasland; wo Felsen fehlen, weicht er auf große Bäume mit ausladenden Ästen aus. In den westlichen Gebirgen Nordamerikas liegen die Horste meist zwischen 1200 und 3050 Metern Höhe. Zur Jagd meidet die Art dichten Wald ebenso wie stark verbaute oder landwirtschaftlich intensiv genutzte Flächen; in abgelegenen Regionen wie dem südlichen Yukon sucht sie dagegen regelmäßig Müllkippen und Fallwild auf.

Monatliche Beobachtungsdaten zeigen ein deutliches saisonales Muster: Die Meldezahlen erreichen im März mit über 91.000 Beobachtungen ihren Höhepunkt und fallen im Spätsommer, zwischen Juli und September, auf unter 51.000 ab. Solche Zahlen spiegeln jedoch nur die Beobachtungshäufigkeit wider, nicht die tatsächliche Bestandsgröße oder das vollständige Verbreitungsgebiet der Art.

Karte der dokumentierten Nachweise von Aquila chrysaetos
Wo die Art nachgewiesen wurde · GBIF
91.714
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Monatliche Vorkommenszahlen · GBIF

Verhalten und Lebensweise

Manche Steinadler-Populationen sind Standvögel, andere ziehen im Winter. Vögel aus Alaska und Kanada verlassen im Herbst ihre nördlichen Brutgebiete, sobald das Nahrungsangebot zurückgeht, und überwintern weiter südlich. Brutpaare in den kontinentalen USA und im südlichen Kanada dagegen bleiben meist das ganze Jahr über in ihrem Revier.

Steinadler leben überwiegend einzelgängerisch oder paarweise; nicht verpaarte Jungvögel schließen sich gelegentlich zu kleinen Gruppen zusammen. Bei extremem Winterwetter oder besonders reichem Nahrungsangebot können sich auch mehrere ausgewachsene Vögel an einem Ort einfinden.

Im Flug ist der Steinadler ein kraftvoller Flieger: Er kann Beutetiere von bis zu 3,6 Kilogramm Gewicht tragen, erreicht im Reiseflug Geschwindigkeiten von 45 bis 51 Kilometern pro Stunde und im Sturzflug bis zu 320 Kilometer pro Stunde. Anders als viele andere Greifvögel hält er die Flügel dabei waagerecht statt V-förmig angewinkelt und wechselt zwischen langsamen, kraftvollen Flügelschlägen und ausgedehnten Gleit- und Segelphasen.

Brutpaare verteidigen ihr Revier, das während der Brutzeit in den westlichen USA zwischen 20 und 33 Quadratkilometern groß ist, nicht durch Rufe, sondern durch auffällige, wellenförmige Flugmanöver entlang der Reviergrenzen.

Kommunikation

Steinadler sind überwiegend stumm und lassen sich fast nur während der Brutzeit hören. In Westmontana wurden neun unterschiedliche Rufe unterschieden – von einem Zirpen über Klick- und Grunzlaute bis zu einem zischenden Laut. Die meisten dieser Rufe begleiten die Fütterung der Nestlinge oder deren Betteln, seltener dienen sie als Kontaktruf zwischen Altvogel und Nachwuchs oder, ganz vereinzelt, zwischen den Partnern eines Brutpaares.

Die Stimme selbst wirkt für einen so großen und kraftvollen Vogel überraschend schwach, hoch und schrill; manche Beschreibungen nennen sie geradezu „welpenhaft".

Zur Reviermarkierung setzt der Steinadler keine Rufe ein. Stattdessen kommuniziert er visuell über einen markanten, wellenförmigen Schaukelflug, mit dem er die Grenzen seines Territoriums gegenüber Rivalen anzeigt.

Jagd und Ernährung

Bei der Jagd verlässt sich der Steinadler auf eine Kombination aus Geschwindigkeit, Wendigkeit und kräftigen, scharfen Fängen. Oft jagen Paare gemeinsam: Ein Vogel hetzt die Beute, bis sie erschöpft ist, während der Partner im richtigen Moment herabstößt und den tödlichen Griff ausführt.

Den Großteil seiner Nahrung machen kleine bis mittelgroße Säugetiere aus – vor allem Hasen, Kaninchen, Ziesel, Präriehunde und Murmeltiere. Daneben erbeutet er in geringerer Zahl Vögel, Reptilien und Fische.

Gelegentlich schlägt der Steinadler auch deutlich größere Tiere: Seehunde, Huftiere, Kojoten und Dachse gehören ebenso zum belegten Beutespektrum wie große fliegende Vögel, etwa Gänse oder Kraniche.

Beute wird nur selten für später versteckt oder gelagert; der Steinadler frisst seine Fänge in der Regel unmittelbar oder verfüttert sie direkt an die Jungen im Horst.

Nestbau und Brut

Steinadler sind monogam und halten ihre Paarbindung oft über mehrere Jahre, mitunter ein Leben lang. Bei ziehenden Populationen beginnt die Balz, sobald die Vögel zwischen Februar und Mitte April in die Brutgebiete zurückkehren; standorttreue Paare können bereits im Dezember mit Balz und Nestbau starten. Zur Balz gehören wellenförmige Flugvorführungen, Verfolgungsjagden, Scheinangriffe und das Zeigen der Fänge. Ein eindrucksvolles Ritual: Das Männchen greift einen Stein oder Zweig, lässt ihn fallen, stürzt sich hinterher und fängt ihn in der Luft wieder auf – ein Manöver, das mehrfach wiederholt wird. Das Weibchen führt eine ähnliche Vorführung mit einem Erdklumpen aus. Die eigentliche Paarung dauert nur 10 bis 20 Sekunden und findet 40 bis 46 Tage vor der ersten Eiablage statt.

Als Horststandort dienen bevorzugt Felsvorsprünge, daneben aber auch Bäume, Flussufer und menschengemachte Strukturen wie Windräder, Beobachtungstürme oder Strommasten, in Höhen von bis zu 107 Metern über dem Boden. Ein Paar unterhält meist mehrere Horste im Revier und nutzt sie über Jahre abwechselnd, wobei Ausbesserungsarbeiten vor jeder Brutsaison vier bis sechs Wochen in Anspruch nehmen. Die Nester bestehen aus Ästen und lokalem Pflanzenmaterial und werden mit weicherem Material wie zerfetzten Yucca-Blättern, Gräsern, Moosen und Flechten ausgepolstert; unter günstigen Bedingungen können sie enorme Ausmaße annehmen.

Das Weibchen legt 1 bis 4, meist 2 Eier im Abstand von 3 bis 4 Tagen. Die dumpf weißen, braun oder rötlich gefleckten Eier werden vorwiegend vom Weibchen bebrütet, wobei sich das Männchen zeitweise beteiligt; die Brutzeit dauert 35 bis 45, im Schnitt 42 Tage. Bereits 15 Stunden vor dem eigentlichen Schlupf ist das Küken im Ei zu hören, der vollständige Schlupfvorgang zieht sich über rund 37 Stunden hin. Weil die Küken versetzt schlüpfen, sind die älteren Geschwister oft deutlich größer und kräftiger als die jüngeren – nicht selten mit tödlichem Ausgang für die kleineren Nestlinge.

Das Weibchen hudert die Jungen in den ersten rund 45 Tagen mit abnehmender Intensität, während beide Elternteile Futter herbeischaffen; der überwiegende Teil davon, rund 80 Prozent der Beuteanzahl und 90 Prozent der Biomasse, stammt vom Männchen. Die Jungvögel verlassen den Horst im Alter von 45 bis 81 Tagen und beginnen mit etwa 10 Wochen zu fliegen. Zwischen 32 und 80 Tagen nach dem Ausfliegen werden sie unabhängig von den Eltern. Geschlechtsreif und damit erstmals brutfähig sind Steinadler mit 4 bis 7 Jahren, sobald sie das vollständige Alterskleid tragen.

Bestand und ökologische Rolle

Weltweit wird der Bestand des Steinadlers auf 170.000 bis 250.000 Individuen geschätzt, verteilt auf schätzungsweise 60.000 bis 100.000 Brutpaare. Mit einem Verbreitungsgebiet von rund 140 Millionen Quadratkilometern hat er das größte bekannte Areal aller Vertreter seiner Familie und ist nach dem Fischadler die am weitesten verbreitete Greifvogelart überhaupt. Während die Art in vielen Regionen weiterhin verbreitet und offenbar stabil ist, wurde sie in Teilen ihres früheren Verbreitungsgebiets bereits ausgerottet oder ist deutlich zurückgegangen.

Als Spitzenprädator beeinflusst der Steinadler die Bestände seiner Beutetiere wie Hasen, Kaninchen, Ziesel und Murmeltiere unmittelbar. Um Nahrung und Reviere konkurriert er mit anderen großen Fleischfressern und Greifvögeln – etwa mit Weißkopfseeadlern, Kojoten, Kalifornischen Kondoren und Seeadlern um Beutetiere sowie mit Kolkraben, Gerfalken, Wanderfalken und Raufußbussarden um geeignete Territorien.

Schutz und Bedrohungen

Die IUCN führt den Steinadler als „nicht gefährdet" (Least Concern), da der Weltbestand insgesamt als stabil gilt. Regional zeichnet sich jedoch ein anderes Bild: In den US-Bundesstaaten Washington und Montana gilt er als Art von besonderer Sorge, in Maine, New Hampshire und New York sogar als gefährdet.

Die größte historische Bedrohung war die direkte Verfolgung durch den Menschen: Vor Inkrafttreten des Bald Eagle Protection Act von 1962 wurden in den USA schätzungsweise 20.000 Steinadler getötet, meist aus Flugzeugen abgeschossen, weil man ihnen fälschlich unterstellte, junge Schafe und Ziegen zu reißen. Untersuchungen in Weidegebieten zeigten jedoch, dass Kaninchen fast 70 Prozent der Nahrung ausmachten. Heute zählen Stromschlag an Freileitungen, das Verfangen in Fallen, die eigentlich Kojoten gelten, sowie Vergiftungen durch die Weidewirtschaft zu den wichtigsten Todesursachen, hinzu kommen Lebensraumverlust und die Ausdünnung von Beutetierbeständen. Störungen durch Freizeitaktivitäten in der Nähe von Horsten können zudem dazu führen, dass Brutpaare ihr Gelege während der Bebrütung aufgeben.

Der Steinadler ist in den USA durch den Migratory Bird Treaty Act geschützt und international in Anhang II des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES) gelistet. In England gibt es Pläne, die Art nach 150-jähriger Abwesenheit mit staatlicher Unterstützung von umgerechnet rund 1,15 Millionen Euro an acht dafür geeigneten Standorten wiederanzusiedeln.

Schutzstatus

  1. LC
  2. NT
  3. VU
  4. EN
  5. CR

Nicht gefährdet

Kulturelle Bedeutung

In der griechischen Mythologie galt der Steinadler als heiliger Vogel und Bote des Zeus; der Sage nach trug er als riesiges Fabelwesen den Jüngling Ganymed zum Olymp. Die Römer übernahmen diese Symbolik: Bei ihnen begleitete der Adler den Göttervater Jupiter. Der wissenschaftliche Artname chrysaetos stammt aus dem Griechischen und unterstreicht die Rolle des Vogels als Sinnbild für Macht, Würde und Erhabenheit; wegen seiner goldenen Gefiederfärbung wurde er zudem mit der Sonne in Verbindung gebracht. Die Redewendung „adleräugig" geht auf den Mythos zurück, wonach der Adler als Kundschafter des Zeus aus großer Höhe alles am Boden erkennen konnte.

Auch für indigene Völker Nordamerikas besitzt der Steinadler bis heute große religiöse und kulturelle Bedeutung. Der US-amerikanische National Eagle Repository dient eigens dazu, Federn von Steinadlern für zeremonielle Zwecke an Native Americans weiterzugeben.

Für die Weidewirtschaft wird dem Steinadler mitunter sogar ein wirtschaftlicher Nutzen zugeschrieben: Weil er in großer Zahl Kaninchen erbeutet, die andernfalls mit dem Weidevieh um Futter konkurrieren, wirkt er indirekt regulierend auf die Vegetation von Weideflächen.

Wissenswertes

  1. Ein in Gefangenschaft für die Falknerei gezüchteter Steinadler erreichte eine Flügelspannweite von 2,81 Metern und ein Gewicht von 12,1 Kilogramm – deutlich mehr, als in freier Wildbahn üblich ist.
  2. Der schwerste je dokumentierte wildlebende Steinadler war ein 2006 im Bridger-Teton National Forest in Wyoming beringtes Weibchen mit 7,7 Kilogramm Gewicht.
  3. Im Mai 1975 wurde im Khumbu-Gebiet des Himalaya ein Steinadler beim Kreisen in 6190 Metern Höhe beobachtet – eine der größten je dokumentierten Flughöhen der Art.
  4. Im Powder River Basin in Wyoming brüteten 67 Prozent der untersuchten Paare in Laubbäumen statt auf Felsen, nur 4 Prozent bauten ihre Horste direkt am Boden.
  5. Steinadler können im Flug Beute von bis zu 3,6 Kilogramm Gewicht tragen.
  6. Die eigentliche Paarung dauert nur 10 bis 20 Sekunden, findet aber schon 40 bis 46 Tage vor der ersten Eiablage statt.

Ökologie

Ernährung

  • Fleischfresser

Verhalten

  • Räuber
  • Einzelgänger
  • Territorial
  • Zugvogel

Lebensraum

  • Waldgebiet
  • Gebirge
  • Grasland
  • Tundra

Fotos

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Ein ausgewachsener Steinadler mit dunkelbraunem Gefieder, goldbraun schimmerndem Nacken und hellen Beinfedern, sitzend auf einem Felsen mit leicht geöffneten SchwingenFoto: via iNaturalist, licensed under CC0 1.0., CC0

QuellenGBIFiNaturalistWikidataWikipediaEncyclopedia of LifeAnimal Diversity WebAnAge