Das Männchen dieses mittelgroßen Singvogels trägt zwei mittlere Schwanzfedern, die sich zu Bändern verlängern und oft mehr als doppelt so lang sind wie der Körper. Die Art gehört zur Familie der Monarchidae innerhalb der Singvögel.
Der Vogel lebt in den meisten Teilen Afrikas südlich der Sahara und auf der Arabischen Halbinsel. Die Art gilt als nicht gefährdet.
Der auffällige Kontrast zwischen dem Männchen und dem unscheinbareren Weibchen macht Terpsiphone viridis zu einem lohnenden Beispiel für Farbunterschiede bei Vögeln.
Identifikation und Erscheinungsbild
Das wichtigste Erkennungsmerkmal des Männchens ist der Kontrast zwischen dem schwarzen Kopf, Hals und der Unterseite und den kastanienbraunen Flügeln und dem Schwanz. Ein deutlicher weißer Flügelbalken verstärkt diesen Eindruck.
Der erwachsene Vogel ist etwa 17 Zentimeter lang, die sehr langen Schwanzbänder verdoppeln die Gesamtlänge fast. Das Gewicht liegt bei .
Das Weibchen ist unauffälliger gefärbt. Seine Unterseite wirkt bräunlicher, es hat keinen Flügelbalken und keine Schwanzbänder. Jungvögel ähneln dem Weibchen, sind aber matter gefärbt.
Die Färbung der Männchen variiert in einigen Regionen deutlich. Es gibt einen Farbtyp, bei dem die kastanienbraunen Partien weiß sind, und bei manchen Unterarten tragen die Männchen schwarze Schwanzbänder. Die Art kreuzt sich leicht mit einer eng verwandten Art, wobei Mischlinge eine Unterseite mit einer Mischung aus Schwarz und Rot zeigen können.
Verbreitung und Lebensraum
Die Art ist in den meisten Teilen Afrikas südlich der Sahara verbreitet und kommt zudem auf der Arabischen Halbinsel vor. Ihr Verbreitungsgebiet umfasst etwa .
Typischer Lebensraum ist die Savannenwaldlandschaft in all ihren Formen. Dazu gehören offene Wälder, Trockengebüsch, Plantagen sowie Graslandschaften mit einzelnen Bäumen.
Der Vogel bevorzugt halboffene Landschaften mit Bäumen, die Deckung und Ansitzwarten bieten.

Verhalten und Lebensweise
Der Vogel ist recht laut und stößt einen rauen, schimpfenden Ruf aus. Er sitzt sehr aufrecht auf exponierten Ansitzen, ähnlich wie ein Würger.
Seine kurzen Beine passen zu dieser Lebensweise: Er verbringt die meiste Zeit sitzend und jagt von der Sitzwarte aus. Dabei fängt er oft Fliegen im Flug.
Die Nahrung besteht überwiegend aus Insekten, die er als Eier, Larven und erwachsene Tiere aufnimmt. Außerdem erbeutet er Spinnen und frisst gelegentlich Beeren.
Die Art ist standorttreu und zieht nicht über weite Strecken. Das napfförmige Nest wird in einem Baum gebaut, in dem meist zwei oder drei Eier liegen.
Kulturelle Bedeutung
Der Gattungsname Terpsiphone wird mit Terpsichore in Verbindung gebracht, der griechischen Göttin des Tanzes, die in der Mythologie auch dem Chorlied zugeordnet wird.
Wissenswertes
- Der Gattungsname erinnert an Terpsichore, die griechische Göttin des Tanzes, die in der Mythologie auch dem Chorlied zugeordnet wird.
- Die beiden mittleren Schwanzfedern des Männchens können mehr als doppelt so lang sein wie der Körper des Vogels.
Fotos
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Ökologie und Klassifikation
Klassifikation
- Stamm
- Chordata
- Klasse
- Aves
- Ordnung
- Passeriformes
- Familie
- Monarchidae
- Gattung
- Terpsiphone
- Art
- Terpsiphone viridis
Quellen
- GBIF Species names and classification
- iNaturalist Photos
- Wikidata Common names and conservation status
- Wikipedia Summary extract
- Encyclopedia of Life Habitat, diet and behavior traits
- AVONET Bird mass, habitat, migration, diet and range size



