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Zimtspornpieper

Anthus cinnamomeus

Nicht gefährdet

Das Verbreitungsgebiet des Zimtspornpiepers (Anthus cinnamomeus) umfasst etwa . Der Vogel gehört zur Familie der Stelzen (Motacillidae) und zur Gattung Anthus, der Pieper. Er wird auch Grasveldpieper oder Graslandpieper genannt.

Früher wurde er zusammen mit dem Richardpieper, dem Australienpieper, dem Bergpieper und dem Reisfeldpieper als eine einzige Art geführt. Heute wird er häufig als eigenständige Art betrachtet. Die IUCN stuft ihn als nicht gefährdet ein.

Wer die Pieper Afrikas und Arabiens voneinander unterscheiden möchte, findet hier die wichtigsten Merkmale und die Grenzen des Verbreitungsgebiets.

Identifikation und Erscheinungsbild

Das auffälligste Merkmal ist das Gesichtsmuster: ein heller Streifen über dem Auge und ein dunkler Bartstreifen heben den Kopf deutlich ab. Der Vogel ist schlank und steht aufrecht. Er wird etwa 15 bis 17 cm lang.

Die Oberseite ist gelbbraun bis bräunlich mit dunkleren Strichelungen. Die Unterseite ist weiß oder blassocker. Die Brust ist gestrichelt, Bauch und Flanken sind dagegen ungezeichnet. Die äußeren Schwanzfedern sind weiß. Die langen Beine sind rosafarben, der schlanke Schnabel ist dunkel mit gelblicher Basis des Unterschnabels.

Jungvögel wirken anders: Ihre Brust ist fleckig, die Oberseite schuppig gesäumt, und an den Flanken zeigen sie einige Strichelungen.

Der Kamerun-Pieper ist etwas größer und dunkler und hat eine ockerfarbene Unterseite. Er wird manchmal als eigene Art betrachtet.

Verbreitung und Lebensraum

Der Zimtspornpieper lebt in Grasland und auf Feldern im südlichen, zentralen und östlichen Afrika. Sein Verbreitungsgebiet liegt südöstlich einer Linie, die von Angola über die Demokratische Republik Kongo bis in den Sudan verläuft. Außerdem kommt er im Südwesten Arabiens vor.

Eine isolierte Population lebt im Hochland von Kamerun. Sie wird manchmal als eigene Art betrachtet, der Kamerun-Pieper (Anthus camaroonensis).

Die Art bevorzugt offene Landschaften mit niedriger Vegetation, in denen sie am Boden nach Nahrung sucht.

Karte der dokumentierten Nachweise von Anthus cinnamomeus
Wo die Art nachgewiesen wurde · GBIF
24.848
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Monatliche Vorkommenszahlen · GBIF

Schutz und Bedrohungen

Die IUCN stuft den Zimtspornpieper als nicht gefährdet ein. Zimmerman, Turner und Pearson (1999) bezeichnen ihn als „den häufigen ostafrikanischen Pieper“.

BirdLife International fasst den Zimtspornpieper mit dem Richardpieper zusammen. Deshalb vergibt BirdLife ihm keinen eigenen Schutzstatus.

Nicht gefährdet

Fotos

Fotos von via iNaturalist, licensed under CC0 1.0., by Timothy Whitehead via iNaturalist, licensed under CC BY 4.0., by i_c_riddell via iNaturalist, licensed under CC BY 4.0., by Bruno - Yolande Zanette via iNaturalist, licensed under CC BY 4.0., by Henry de Lange via iNaturalist, licensed under CC BY 4.0., by Liezl van der Merwe via iNaturalist, licensed under CC BY 4.0., by Cricket Raspet via iNaturalist, licensed under CC BY 4.0., by Darren Obbard via iNaturalist, licensed under CC BY 4.0. und by Alan Manson via iNaturalist, licensed under CC BY 4.0., mit Namensnennung bei jedem Bild.

Ökologie und Klassifikation

Lebensraum

Klassifikation

Stamm
Chordata
Klasse
Aves
Ordnung
Passeriformes
Familie
Motacillidae
Gattung
Anthus
Art
Anthus cinnamomeus

Quellen

  1. GBIF Species names and classification
  2. iNaturalist Photos
  3. Wikidata Common names and conservation status
  4. Wikipedia Summary extract
  5. AVONET Bird mass, habitat, migration, diet and range size
  6. GloBI What it eats, what eats it, parasites and pollinators
  7. SquamataBase